Behandlungsmethoden


Klassische Medizin

Die sog. „Schulmedizin“ erfährt heute unterschiedliche Deutungen. Die einen profilieren sich als reine „Schulmediziner“, andere grenzen sich ab und bieten „mehr“ als die reine Schulmedizin.Wer heute Arzt ist, hat eine schulmedizinische, naturwissenschaftlich geprägte Ausbildung genossen. Wir verdanken der Schulmedizin bei Diagnostik und Therapie große Errungenschaften. Sie hat im Bewusstsein der Bevölkerung eine starke Verankerung als DIE Medizin schlechthin.

 

Es gehört zur ärztlichen Kunst, die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten, die nahezu tagtäglich auf dem Erdball entstehen, zu verfolgen und sich ganz im Sinne eines Anwalts des Patienten kundig zu machen. Dabei ist kranken Menschen – oftmals im Gegensatz zu ihren Ärzten – die Differenzierung von „Schulmedizin“ oder „Alternativmedizin“ im Prinzip gleichgültig, er möchte wirksame Vorsorge und Behandlung seiner Krankheit bzw. die Abwesenheit von Beschwerden.

 

In diesem Sinne wenden wir auch Methoden und Verfahren an, die deutlich über den engeren Rahmen der Schulmedizin hinausreichen. Wir vertreten keine Ideologie, sondern glauben, dass durch den Blick auf den ganzen Menschen Krankheiten in einem komplexen Zusammenhang verstanden werden können und damit eine immer effizientere Behandlung möglich ist. Wir finden es deshalb reizvoll, modernes medizinisches Erkennen und Denken zu erlernen und anzuwenden. Auf diese Weise steht der Fortschritt unseren Patienten zur Verfügung, indem wir für den Transfer aus Wissenschaft und Forschung in die konkrete Lebenswelt unserer Patienten sorgen. Was immer dem Patienten nützt und Risiken gering hält, ist nach unserem Verständnis „gute Medizin“.

Homöopathie

In unserer Philosophie wurde schon ausgeführt: die Symptome eines Menschen zeigen, dass sich sein komplexes System von Gleichgewichten nicht mehr in der Balance befindet.

Es gilt, die zugrunde liegende Störung zu erkennen.

Die Ursachenforschung, gerade im homöopathischen Sinn, ist ein umfassendes Unterfangen. Nicht anders verhält es sich mit der Diagnose und danach mit der Therapie.

Die Homöopathie ist keine passive Therapie, sondern eine Hilfe zur Selbsthilfe. Durch Gabe von Tabletten, Globuli oder Lösungen regt sie die körpereigenen Abwehrkräfte an, fördert die Fähigkeiten des Organismus, auf  Gleichgewichtsstörungen durch Reaktion, Regulation, Anpassung und Regeneration einzugehen. Wichtige Anwendungsfelder der Homöopathie sind:

  • Erkältungskrankheiten
  • Kopfschmerzen
  • Magen-Darm Beschwerden.

Auch bei chronischen Erkrankungen kann die Homöopathie wirksam sein. Beispiele hierfür sind:

  • Heuschnupfen, Asthma oder Neurodermitis
  • chronisch entzündliche Darmerkrankungen oder
  • rheumatische Erkrankungen.


Anti Aging

Bei dem Konzept des AntiAging geht es darum, schon sehr frühzeitig die ganz spezifischen Veranlagungen eines Menschen zu erkennen und auf diesem Wege eine Lebensplanung zu unterstützen, die Alterungsprozessen vorbeugt.

 

Um diesen Anspruch zu erfüllen, haben wir uns entschlossen, eine Kooperation mit Eusana ® einzugehen. Eusana ® hat ein in seiner Fortschrittlichkeit führendes Präventions- und AntiAging Konzept entwickelt, das von zahlreichen hoch kompetenten Medizinern unterschiedlicher Fachrichtungen entwickelt worden ist.

 

In speziellen Sprechstunden stellen wir unseren Patienten dieses Konzept vor. Unterstützt von biophysikalischen Messungen, einem komplexen Wissens- und Expertensystem       sowie der Ermittlung von Laborwerten ist es unser Ziel, die individuellen Veranlagungen des Einzelnen zu erkennen und zu interpretieren. Auf Grund des so ermittelten Wissens
kann eine Strategie formuliert werden, die es ermöglicht, Alltagsgewohnheiten, Bewegung, Ernährung, die Zufuhr von Nährstoffen und das Verhalten so auszurichten, dass
Alterungsprozesse gehemmt, individuelle Risiken erkannt und damit in ihren Folgen vermieden werden können.

Laboruntersuchungen

Innovation, Präzision und Verlässlichkeit zeichnet die Laboratorien aus, mit denen wir zusammenarbeiten. Bei Prophylaxe und Diagnostik, aber auch therapiebegleitend kommt einer modernen Analytik unterschiedlicher Stoffe (Blut, Stuhl usw.) eine herausragende Bedeutung zu. Aktives Kostenmanagement seitens der Laboratorien sorgt für Bezahlbarkeit bei diesen Spezialisten.

Das Spektrum unserer Labordiagnostik umfasst neben den üblichen Routineuntersuchungen u.a. folgende Gebiete:

  • Milchzucker-, Fruchtzucker-, Sorbitintoleranz
  • Nachweis entzündlicher Darmerkrankungen
  • Nachweis bakterieller Fehlbesiedlung im Darm
  • Klärung der Gründe für Verstopfung und Blähungen
  • Infektanfälligkeit
  • Bestand an Mikronährstoffen
    (siehe auch orthomolekulare Medizin)
  • Früherkennung verschiedener Krebserkrankungen
    (Prostata, Brust, Magen-Darm, Lungen/Bronchien etc.)
  • AntiAging (siehe dort)
  • Allergien gegenüber Zahnwerkstoffen und Schwer-
    metallen
  • Ausschlussdiagnostik
    (z.B. AIDS, Hepatitis, Pilze (z.B. Hefe))
  • Säure-Basenhaushalt
  • Osteoporoserisiko
  • Herz-Kreislauferkrankungen
  • Vitamin- und Nährstoffbedarf (siehe auch AntiAging)
  • Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten

Neuraltherapie

Bei der Neuraltherapie handelt es sich um ein Verfahren zur Behandlung von akuten und chronischen Schmerzen durch Lokalanästhetika (örtliche Betäubungsmittel). Wenn diese an therapeutisch sinnvollen Körperregionen injiziert werden, stellen sich die Gleichgewichte im vegetativen Nervensystem wieder her. Die Neuraltherapie gehört in unserer Praxis zu
den besonders „alltagstauglichen“ naturheilkundlichenVerfahren, weil sie häufig sehr schnell, nahezu nebenwirkungsfrei und effektiv Linderung oder Heilung herbeiführt.

Eine Besonderheit bei der Neuraltherapie kann das „Sekundenphänomen“ sein: Im dem Augenblick, wo das Lokalanästhetikum an der richtigen Stelle (eventuell sogar fernab von der eigentlichen Schmerzstelle) injiziert wird, verschwindet der Schmerz sofort. Ähnliche Effekte kennen wir inzwischen auch bei der Anwendung

SMT - Sauerstoff Mehrschritt Therapie

Sauerstoff – ohne einen gesunden Sauerstoffwechsel im Körper, so kann man salopp sagen, geht nichts. Die von uns eingesetzte Sauerstoffmehrschritttherapie geht auf wissenschaftliche Arbeiten von Prof. Manfred v. Ardenne zurück. Er hat nachgewiesen, dass mit dieser Therapie eine erhebliche Verbesserung der Sauerstoffversorgung in minderdurchbluteten Organen gelingt.

 

Sauerstoffmangel kann sich in Symptomen wie Niedergeschlagenheit oder Kraftlosigkeit zeigen, auch Erschöpfungszustände oder Einschlafstörungen gehören dazu. Das Haupteinsatzgebiet der SMT ist aber die arterielle  Durchblutungsstörung mit den dazu gehörenden Beschwerden.

 

In einem ersten Schritt  wird durch eine Messung der Sauerstoff Druck im Blut festgestellt. Hier- nach schließen sich zwei Schritte an: Das Immunsystem wird durch die Gabe von einigen Vitaminen stimuliert. Die Behandlung mit Vitaminen erhöht die Sauerstoffaufnahme durch die Zellen und leistet damit eine optimale Sauerstoffverwertung.

 

Der zweite Schritt dieser Therapie besteht in der Inhalation  (fast) reinen Sauerstoffs bei leichter körperlicher Aktivität auf dem Fahrradergometer.

 

Das Anwendungsspektrum dieser Therapie ist weitreichend und umfasst die Verbesserung der Durchblutung z. B. bei koronarer Herzerkrankung, Schwindel, Vergesslichkeit, Tinnitus und Migräne. Bei Herzrhythmusstörungen kann die SMT ebenso hilfreich sein, wie bei der Milderung der Folgen konventioneller Krebstherapien (z. B. Operationen,  Chemotherapie).

Orthomolekulare Medizin

Jeder Mensch hat bekanntlich einen Bedarf an Mikronährstoffen (Vitamine, Mineralien, sekundäre Pflanzenstoffe, Spurenelemente). Dieser  wird heute, im Zeitalter industrieller Nahrungserzeugung und –verarbeitung, kaum noch ausreichend gedeckt. Hierzu trägt ebenso bei, dass wir durch Bewegungsarmut im Vergleich zu früheren Zeiten, nur noch ca. ein Drittel der Lebensmittel zu uns nehmen mögen / können / dürfen – und entsprechend weniger Mikronährstoffe. Auch die Zeiten für Transport und Lagerung unserer Lebensmittel haben vielfach nachteilige Auswirkungen.

 

Die orthomolekulare Laboranalytik ermittelt durch Blut-, Haar- und Urinuntersuchungen den exakten Bestand an Mikronährstoffen. Dadurch entsteht gewissermaßen ein individueller Bedarfsplan.

 

Auf der Grundlage dieses Profils kann dann abgestimmt werden, welche Maßnahmen geeignet sind, um einen optimalen Haushalt an Mikronährstoffen zu gewährleisten. Zum Einsatz kommen Vitamine, Spurenelemente, Mineralien und sog. „sekundäre Pflanzenstoffe“. Ergebnis ist eine optimale Nährstoffzufuhr, die eine Grundvoraussetzung  für einen gesunden Umgang mit dem eigenen Körper darstellt.

Medi - Taping

Wir haben immer ein waches Auge auf Neuentwicklungen die unser Behandlungsspektrum erweitern können.  Die Technik „Medi-Taping“ hat ihre Quellen in Japan und ist in Deutschland noch relativ neu.

 

Die Kernbehandlungsfelder für Medi-Taping sind Behandlungen von Schmerzen im Bewegungsapparat. Weiterhin  können Schwellungen durch Lymph- oder Blutstau mit diesem Verfahren wirksam therapiert werden.

 

Das Tape, das ohne Wirkstoffe als elastisches, selbstklebendes Tape auf die Haut gebracht wird, hat sich in unserer Praxis zu einer faszinierenden und hoch wirksamen Behandlungsmethode entwickelt.

UVB - Ultraviolette Bestrahlung des Blutes

Durch die Vielzahl von Einflüssen auf den Stoffwechsel und das Immunsystem eignet sich die UVB in erster Linie zur Behandlung von Durchblutungsstörungen im Bereich der
Arterien. Beispiele hierfür sind koronare Herzkrankheit, Raucherbein, Sehstörungen, Tinnitus, Schwindelgefühle sowie geistige Alterserscheinungen. Aber auch Fettstoffwechselstörung, Diabetes und ihre Begleiterkrankungen oder Gicht lassen sich durch Einsatz der Methode UVB häufig deutlich bessern.

 

Die Methode im Detail:

50 ml Blut werden entnommen. Zitronensäure macht es ungerinnbar. Mit Hilfe eines speziellen Gerätes wird das Blut zweimal durch eine Quarzküvette an einer energiereichen  ultravioletten Lichtquelle vorbeigeleitet. Hiernach wird es dem Körper wieder zugeführt.

Die UVB-Behandlung des Blutes ist frei von Nebenwirkungen. So kann sie auch  bei der Einnahme von Marcumar durchgeführt werden.

Akupunktur

Die Akupunktur gehört seit vielen Jahren zu den „Standards“ in unserer Praxis. Selbst das National Institute of Health (NIH), die bedeutendeste medizinische Einrichtung in den USA, stellt in einer jüngeren Studie die Wirksamkeit der Akupunktur bei postoperativen Schmerzen, Übelkeit und Erbrechen nach einer Chemotherapie außer Frage und empfiehlt diese Methode zum Routineeinsatz.

 

Wichtige Einsatzfelder der Akupunktur sind die Behandlung von Schmerzsyndromen (z.B. Migräne oder Gelenkbeschwerden), ebenso setzen wir die Akupunktur erfolgreich bei der
Behandlung von Suchterkrankungen ein. Die Bandbreite hier reicht von der Raucherentwöhnung bis zur Bekämpfung der Abhängigkeit von Tabletten. Auch bei funktionellen Erkrankungen wie z. B. Reizdarm, Reizmagen oder Reizblase, kann die Akupunktur wesentlich zur Gesundung beitragen.

 

Die große Bedeutung der Akupunktur in der Forschung führt zu immer wieder neuen Anwendungsfeldern. Eine intensive Fortbildung mit zahlreichen Auszeichnungen lässt uns an dieser Entwicklung  teilhaben und erlaubt die kontinuierliche Erweiterung der therapeutischen Einsatzmöglichkeiten.

Chelat Therapie

Die Chelat Therapie ist eine Infusionstherapie. Dreimal pro Woche wird eine Infusion in die Vene geleitet. Das Ergebnis? Schädliche Schwermetalle und andere Substanzen, die den Körper belasten, werden über Urin und Stuhl eliminiert.

Zentrale Anwendungsfelder der Chelat Therapie sind Durchblutungsstörungen der Herzkranzarterien (Herzinfarkt), der Hirnarterien (Schlaganfall) und der Beinarterien (Schau-fensterkrankheit) sowie Diabetes mellitus, Ohrengeräusche und Schwindel.

Bioidentische Hormonersatztherapie (BIHT)

Unter BIHT verstehen wir die Wieder-Herstellung eines optimalen Mengenverhältnisses der weiblichen und männlichen Hormone. Frauen und Männer haben die selben Geschlechtshormone, nur in unterschiedlichen Mengenverhältnissen. Diese Mengenverhältnisse sind aus zahlreichen Gründen bei vielen Menschen nicht mehr optimal. Die einen merken nichts oder wenig, die anderen haben dadurch z. T. erhebliche Beschwerden: Depressive Verstimmung bis hin zur ausgeprägten Depression, Schlafstörungen, Blasenprobleme, Gelenk- und Kopfschmerzen, Prämenstruelles Syndrom (PMS), allgemeine Antriebs- und Lustlosigkeit etc. etc.
Jeder Mensch hat sein individuelles Beschwerdebild.

 

Durch die Wiederherstellung optimaler Mengenverhältnisse unter den Hormonen können bei vielen Menschen zahlreiche derartiger Beschwerden gebessert oder sogar vollständig zum Verschwinden gebracht werden. Die Sorge vor einer Förderung von Thrombosen, Unterleibs- oder Brustkrebs ist nach unserem heutigen Kenntnisstand nicht nötig. Nebenwirkungen sind ohnehin selten, da eine optimale Balance der Geschlechtshormone gesundheitsförderlich ist.

 

Wer sich für Details interessiert sei an folgende Bücher verwiesen:

„Natürliches Progesteron“ von Dr. John R. Lee und

„Die Hormon-Revolution“ von Dr. med. Michael Platt